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Erlösobergrenze – Was bisher bekannt ist?

Die EU und die nationalen Regierungen planen eine Reihe von Notfallmaßnahmen, um die Auswirkungen der hohen Strompreise auf die Gesellschaft zu mildern. Für Anlagenbesitzer:innen in der Direktvermarktung ist vor allem die vorgeschlagene Erlösobergrenze von Bedeutung. In der entsprechenden EU-Verordnung vom 30. September 2022 wurde eine Erlösobergrenze von 180 €/MWh und eine Befristung bis Ende Juni 2023 vorgeschlagen.

Anlagen kleiner 1 MW installierter Leistung sollten von der Erlösobergrenze befreit sein.

In dem bisherigen Entwurf der Bundesregierung für die nationale Regelung ist noch vielen unklar. Für erneuerbare Energien wird generell von einer Erlösobergrenze von 100 €/MWh und einem Puffer von 30 €/MWh ausgegangen, was zu einer effektiven Grenze von 130 €/MWh führen würde.

Eine Bagetellgrenze für kleine PV-, Windkraft-, Biogas oder Wasserkraft Anlagen wurde nicht erwähnt. Der Entwurf wurde von den Branchenvertretungen heftig kritisiert und insbesondere auch die Bagetellgrenze eingefordert. Ebenso werden die Erlösobergrenzen als nicht ausreichend angesehen sowie Durchführbarkeit in Frage gestellt.

In den nächsten Wochen wird der Entwurf weiter ausgearbeitet und soll final am 16. Dezember 2022 verabschiedet werden.

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